Emssperrwerk

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Jörn Uecker

Jörn Uecker

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Das Emssperrwerk, eines der modernsten Sturmflutsperrwerke, befindet sich im Nordwesten Deutschlands. Es dient dem Schutz vor Sturmfluten in der Ems-Region und hat darüber hinaus eine Aufstaufunktion für Schiffsüberführungen zwischen dem Hafen Papenburg, der Meyer Werft und Emden. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2002 hat das Sperrwerk gute Dienste geleistet. Zwischen Dezember 2005 und März 2008 wurde das Sperrwerk sieben Mal geschlossen, um Überschwemmungen zu verhindern.

Ramboll erstellte die Machbarkeitsstudie für das Sperrwerk mit einer Länge von 479 m und anschließend die Genehmigungsunterlagen samt eines ersten Projektentwurfs, das Grundkonzept sowie die Ausschreibungsstruktur für Projektplanung und Baukonstruktion, hydraulische Berechnungen, umfangreiche Planungen für verschiedene technische Ausrüstungsgegenstände und Ausschreibungsunterlagen sowie die Kostenkalkulation.

Über die Gesamtdauer des Baus liefen der Schiffs- und auch der Autoverkehr weiter, und der Schutz vor Fluten blieb gewährleistet. Hinzu kam, dass die Meyer Werft bereits die Auslieferung eines Schiffs geplant hatte. Daher mussten Design und Bau in extrem kurzer Zeit erfolgen.

Projektdaten:

  • Sperrwerk mit insgesamt acht Toren (1 x 60 m und 7 x 50 m) sowie Pfeilerbauten auf einer Gesamtlänge von 479 m
  • Vier Hubtore mit den Abmessungen H/L/B = 8,70/51,75/4,75 m
  • Zwei Drehsegmenttore mit den Abmessungen H/L/B = 10,80/51,00/5,00 m Ein Drehsegmenttor mit den Abmessungen H/L/B = 14/51/5,00 m
  • Ein voll absenkbares Drehsegmenttor mit den Abmessungen H/L/B = 18,00/63,00/4,00 m und Seitenfenster mit einem Durchmesser von 24 m.
  • Betriebsbrücke (Brückenklasse 30/30) bestehend aus 7 Einzelbrücken, jeweils 7 m breit und 50 m lang als Stahlfachwerkbrücken, mit Schwerlastgitterrosten als Fahrbahn-Belag, zum Teil mit integrierter Stau-Wand als oberer fester Verschlussbestandteil für die Durchflussöffnungen.
  • 18 Tauchpumpen mit einer Gesamtleistung von 100 m3/s für ein rasches Auffüllen des Stauraums der Ems – integriert in die Strompfeiler des Sperrwerks
  • Großer Schiffsliegeplatz vor dem Sperrwerk, bestehend aus vier Dalben und vier Doppelpollern
  • Deichanschlüsse im Norden und Süden (rund 700 m Länge)
  • Schöpfwerk am Leda-Sperrwerk mit einer Leistung > 30 m³/s mit Einlaufbauwerk, Auslaufkanal und Auslaufbauwerk im unmittelbaren Bereich des nördlichen Widerlagers des Leda-Sperrwerks einschl. > 6 Unterwassertauchmotorpumpen zur schnelleren Stauraumfüllung der Ems bei Schiffsüberführungen.